Baden-Württemberg

 

Schulgesetzliche Regelungen

 

 

-          § 15 Abs. 4 Schulgesetz für Baden-Württemberg (SchG) vom 01.08.1983, zuletzt geändert am 08.01.2008: Sonderpädagogische Förderung ist auch Aufgabe der allgemeinen Schulen.

 -        Punkt 1 der Verwaltungsvorschrift "Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf" vom 08. 03 1999: Es besteht ein finanzieller und pädagogischer Vorbehalt für den Gemeinsamen Unterricht.

-          Punkt 4.5 der o.g. Verwaltungsvorschrift: Die Entscheidung über den Förderort trifft das staatliche Schulamt.

-           § 15 Abs. 4 SchG: Zieldifferenter Gemeinsamer Unterricht ist nicht möglich.

 

 

Quantitative Entwicklung

 

 

-          Förderquote für 2003: 5,9% (laut KMK 2005)

-          Integrationsquote für 2003: 24% (laut KMK 2005)

 

 

Organisationsformen des Gemeinsamen Unterrichts

 

 

-          Einzelintegration

-         Aussenklassen als Form der Kooperation

-         Integrative Schulentwicklungsprojekte (ISEP): Schulversuche, bei denen Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in einer Regelklasse unterrichtet werden, ggf. auch zieldifferent.

 

 

Ausstattung/Ressourcen für den Gemeinsamen Unterricht

 

 

-          ISEP: 18 - 25 Schüler in einer Klasse, davon 3-5 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf

-          zusätzliche Lehrerwochenstunden (LWS) für die sonderpädagogische Förderung:

                 5 LWS für Schüler mit Förderbedarf in den Bereichen körperliche und motorische oder                  geistige Entwicklung,

                 2 LWS für alle anderen integrierten Schüler