Berlin

 

Schulgesetzliche Regelungen

 

 

-         § 36 Abs. 2 des Schulgesetzes für das Land Berlin (SchulG) vom 26.01.2004, zuletzt geändert am 11.07.2006: Sonderpädagogische Förderung soll vorrangig an allgemeinen Schulen erfolgen

 -        § 37 Abs. 3 SchulG: Es besteht ein finanzieller Vorbehalt.

-         § 36 Abs. 4 SchulG: Die Eltern wählen den Förderort für ihr Kind, die Schulaufsichtsbehörde kann dieser Wahl nach § 37 Abs. 3 widersprechen.

-          § 18 Abs. 1 der Verordnung über sonderpädagogische Förderung vom 19.01.2005:              zieldifferenter GU ist möglich

 

 

Quantitative Entwicklung

 

 

-          Förderquote für 2003: 6,4% (laut KMK 2005)

-          Integrationsquote für 2003: 30% (laut KMK 2005)

 

 

Organisationsformen des Gemeinsamen Unterrichts

 

 

-          Einzelintegration

-         Integrationsklassen

 

 

Ausstattung/Ressourcen für den Gemeinsamen Unterricht

 

 

-          Integrationsklassen:

  •       Klassengröße: 16 oder 23 Schüler, 2-5 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf je Klasse

  •       Im Grundschulbereich: 4 Lehrerwochenstunden (LWS) je Schüler zusätzlich für die individuelle Förderung + 0,5 LWS für Differenzierungsmaßnahmen

  •       Im Sekundarbereich: 15 LWS je Integrationsklasse; bei Klassen, in die Schüler mit dem Förderbedarf geistige Entwicklung oder mit schweren Mehrfachbehinderungen integriert sind, wird in durchgängiger Doppelbesetzung unterrichtet

  

-          Einzelintegration:

  •       im Grundschulbereich: 4 Lehrerwochenstunden (LWS) je Schüler zusätzlich für die individuelle Förderung + 0,5 LWS für Differenzierungsmaßnahmen

  •       Im Sekundarbereich: 4-10 LWS