Hessen

 

Schulgesetzliche Regelungen

 

 

-          § 51 des Hessischen Schulgesetzes (HSchulG) vom 14.06.2005, zuletzt geändert am 13.07.2006: Gemeinsamer Unterricht soll im größtmöglichen Ausmaß verwirklicht werden

-          § 54 Abs. 3 HSchulG: Es besteht ein finanzieller Vorbehalt

-          § 54 Abs. 3 HSchulG: Die Eltern wählen den Förderort, die Schulaufsichtsbehörde kann dieser Wahl widersprechen

-          § 8 der Verordnung über die sonderpädagogische Förderung vom 17.05.2006: Zieldifferenter Gemeinsamer Unterricht ist möglich.

 

 

Quantitative Entwicklung

 

 

-          Förderquote für 2003: 4,6% (laut KMK 2005)

-          Integrationsquote für 2003: 11% (laut KMK 2005)

 

 

Organisationsformen des GU

 

 

-          kooperative Modelle: integratives oder teilintegratives Angebot für SchülerInnen, die zieldifferent unterrichtet werden (§ 51 Abs. 2 HSchulG)

-          Integrationsklassen

-          Einzelintegration

 

 

Ausstattung/Ressourcen für den Gemeinsamen Unterricht

 

 

-          Primarstufe: ca. 20 SchülerInnen, Sek I: ca. 23 SchülerInnen insgesamt in einer Klasse

-          Vorklassen: max. 18 SchülerInnen

-          3 - 4 SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in einer Klasse

-          zusätzliche Lehrerstunden, Ambulanzlehrer

-          zusätzliche Wochenstunden:

                 1 Schüler: 5 - 10 Wochenstunden,

                 2 Schüler: 8 - 16 Wochenstunden,

                 3 - 4 Schüler 12-24 Wochenstunden