Schleswig-Holstein

 

Schulgesetzliche Regelungen

 

 

-         § 5 Abs. 2 Schleswig-Holsteiner Schulgesetz (SchulG) vom 24.01.2007, zuletzt geändert am 17.02.2008: Gemeinsamer Unterricht soll unabhängig von dem Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs erfolgen.

-          § 5 Abs. 2 SchulG: Es besteht ein finanzieller Vorbehalt und der GU muss dem individuellen Förderbedarf des Schülers/der Schülerin entsprechen.

-         § 24 Abs. 1 SchulG: Die Eltern wählen den Förderort. Die Schulaufsichtsbehörde kann dieser Wahl widersprechen.

-        § 8 Abs. 2 und § 9 Abs. 2 Landesverordnung über sonderpädagogische Förderung vom 20.07.2007: Zieldifferenter GU ist möglich.

 

 

Quantitative Entwicklung

 

 

-          Förderquote für 2003: 5,2% (laut KMK 2005)

-          Integrationsquote für 2003: 27% (laut KMK 2005)

 

 

Organisationsformen des Gemeinsamen Unterrichts

 

 

-       Einzelintegration

-    Integrationsklassen

-    Kooperation zwischen Grundschulklassen und Partnerklassen der Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

 

 

Ausstattung/Ressourcen für den Gemeinsamen Unterricht

 

 

-         Es gibt keine offizielle Festlegung bezüglich der Klassengrößen bei Klassen mit GU, die Zahl der integrierten Schüler einer Klasse oder den Umfang der zusätzlichen sonderpädagogische Unterstützung für integrierte Schüler. Die Entscheidung über Ausstattung und Ressourcen des GU wird individuell getroffen.