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TU Berlin

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Regionalstudie über die berufliche Ausbildung in der spanischen Region Canarias

Praxis und Forschung im Bereich der internationalen Berufsbildung gehen von der Annahme aus, dass es ein hohes/steigendes Interesse an der Übernahme von Elementen des deutschen dualen Ausbildungssystems im Ausland gibt, weil darin eine Antwort auf drängende soziale Herausforderungen wie Jugendarbeitslosigkeit und gesellschaftliche Geringschätzung beruflicher Bildung gesehen wird.

Im Forschungsprojekt wird diese Annahme mithilfe eines Mixed-Methods-Ansatzes am Fallbeispiel der Region Canarias/Spanien empirisch überprüft. Dafür wird das Untersuchungsfeld in seiner historisch-spezifischen Form analysiert, d.h. die Entwicklung und gegenwärtige Form des beruflichen Ausbildungssystems und dessen politische Steuerung in der Region werden dargestellt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem für die regionale Wirtschaft zentralen Tourismussektor.

Mittels Experteninterviews wird eine akteurszentrierte Analyse der Interessen, Bedürfnisse und Absichten im Untersuchungsfeld durchgeführt. Die Interviewten aus Schulen, Betrieben, Verbänden und Politik werden im Verlauf des Forschungsprozesses durch ein theoretisches Sampling (Grounded Theory) ausgewählt.

Das Ergebnis der Datenauswertung wird eine multidimensionale Fallstudie sein, die die Position der verschiedenen Akteure bzgl. der Reformerfordernisse ihres regionalen Berufsbildungssystems und ihrer Befürwortung oder Ablehnung einer Orientierung am deutschen dualen Ausbildungsmodell aufzeigt.

 

 

Kooperationspartner: Universidad de La Laguna. Instituto Universitario de Ciencias Políticas y Sociales. Homepage

Projektleitung: Dr. Marcus Eckelt

Laufzeit: 04/2017–07/2017

 

(Link für Homepage: https://www.ull.es/view/institutos/iccppss/Inicio/es)

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